Kundenrezensionen: Gelesen 16 mehr Rezensionen...
Banal April 27, 2008 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
...und noch nicht einmal lustig. Wieder so ein Buch, das Anfänger im Vertrieb in die Irre führt.
Wollte der Autor vielleicht seine Biografie schreiben ?
Jedenfalls kann man seine Storys überhaupt nicht anwenden. Soooo simplifiziert habe ich den Geschäftsprozess Vertrieb noch nie dargestellt gelesen. Aber es sei ihm gegönnt. Albert Einstein hat bekanntlich gesagt:
" Zwei Dinge sind unendlich. Das Weltall und die Dummheit der Menschen. Beim Weltall bin ich mir allerdings nicht so sicher..."
Super für Anfänger - Zu schwach für Profi-Verkäufer Januar 31, 2008 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das erfrischend andere Buch ist sicher eine Bereicherung für alle, die nicht professionell verkaufen, sondern neben Ihrer "eigentlichen" Berufung eben auch sich verkaufen müssen. Graphiker, Texter, Berater, Kreative und eben alle, die nebenbei verkaufen.
Profis werden wegen des Inhalts und der Darbringung eher genervt sein und kaum Zusatznutzen herausziehen können.
Aber dennoch 4 Sterne, weil es für die genannte Zielgruppe perfekt passt.
hält nicht, was es verspricht. Nichtkauf-Empfehlung! Januar 18, 2008 2 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
Wie man Aufträge angelt? Ich suche den erfahrenen Vertriebler, der aus diesem Buch Mehrwert zieht. Was soll der Bildervergleich mit den Fischen? Er wirkt sehr willkürlich. Wieso lässt sich der Autor zwei Seiten über Playmobil und die Steckverbindungstechnologie aus? Der Analogieschluss wirkt alles andere als stringent. In diesem Abschnitt habe ich mich gefragt, was der Autor dem Leser nun eigentlich sagen will. So ähnlich ging es mir auch mit dem Abschnitt über Frauen im Vertrieb: Was machen Frauen denn nun anders und wieso ist das (was immer es ist) so wirksam? Allein die beiden Seiten mit Empfehlungen für Präsentationen wirken auf ihre komprimierte Weise hilfreich. Allerdings ist das Stoff einer Berater-Einführungsveranstaltung. Ganz spaßig zu lesen mag man das Buch schon finden, das ist Geschmackssache. Über weite Strecken konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Autor sich selbst gern reden hört bzw. liest. Das ist an sich kein Fehler, vor allem in Vertriebskreisen. Die Stringenz, die er selbst in seinem Buch predigt, fehlt allerdings und wird in der Breite durch sprachliche Langatmigkeit ersetzt. Vielleicht hat der eine oder andere Vertriebsanfänger tatsächlich etwas von dieser Lektüre. Erfahrene Vertriebler dürften das Buch eher inhaltlich schal oder bestenfalls unterhaltsam finden. Ein Stern, weil das Buch wenigstens frei von Rechtschreibfehlern ist.
Die Süddeutsche Zeitung schreibt positiv über das Buch November 28, 2007 2 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Spiel vom Geben und Nehmen
Manchmal scheint die Wirtschaftssprache auf der Entwicklungsstufe der Jäger und Sammler stehengeblieben zu sein. Zum Beispiel, wenn von Kundenfang oder Aufträge angeln die Rede ist. Dahinter verbirgt sich ein archaisches Verständnis vom Kunden als Beute.
In einem kleinen Berliner Verlag ist ein Büchlein erschienen, das souverän mit diesem Bild spielt und zugleich ein zeitgemäßes Verständnis von Akquisition und Kundenbeziehung formuliert. Es stammt aus der Feder eines erfahrenen Aufträgeanglers, der für seine Agentur so manchen großen Fisch an Land gezogen hat.
Volker Remy Buch "Wie man Aufträge angelt und mit Fischen spricht" ist alles andere als ein plumper Ratgeber. Süffisant kokettiert es mit dem Bild vom Angler, der auf Kundenfang geht, kontrastiert dieses aber mit einem anderen: dem Mann, der mit den Fischen spricht. Denn beides gehört zusammen, sagt Remy: die Jagdleidenschaft und das Wissen, dass es sich bei dieser Jagd um eine kommunikative Angelegenheit handelt: "Aufträge kommen nur dann, wenn man mit Geduld und Ausdauer die Sprache der Fische lernt." Nur wenn man ihnen etwas anbietet, beißen sie.
Anders gesagt: Beim Aufträgeangeln geht es nicht um kalte Akquise, sondern um Beziehungen zwischen Menschen: jemandem zu vermitteln, dass man etwas anzubieten hat, das ihm weiterhilft. Und ihm dabei die Gewissheit zu geben, dass man dieses Versprechen auch einlösen wird. Also um Vertrauen, Wertschätzung und Verlässlichkeit. Das ist weit mehr, als nur einen Auftrag ergattern zu wollen.
Um diese Interaktion, "um das bewusst inszenierte Spiel von Geben und Nehmen, von Locken und Reizen", um die Kunst, Beziehungsfäden zu knüpfen, aus denen feste Auftragsbeziehungen entstehen können, geht es Remy. Der erfahrene Anbahner von Geschäftskontakten verrät Geheimnisse und bietet mehr als Alltägliches. Im Ratgeber findet man keine Instant-Regeln und keinen Checklisten-Parcours, sondern solides Hintergrundwissen über gute Geschäftsbeziehungen. Denn Geschäfte sind Beziehungen, und deren "Anbahnung" ist mehr als nur ein Angebots-Auftrags-Pingpong.
Zwei grundregeln sind besonders wichtig. Zum einen darf man nie nur einen Auftrag anstreben, ohne zugleich etwas zu offerieren. "Wer einfach nur etwas 'will', ohne im selben Augenblick auch etwas anzubieten, rennt gegen Wände". Sprich: Wer etwas haben will, der muss zunächst bereit sein, selbst etwas zu geben: Zumindest Aufmerksamkeit und ein offenes Ohr für die Probleme des anderen. Dem Geschäftspartner wirklich helfen zu wollen,,ist die Basis eines zeitgemäßen Selbstverständnisses als Dienstleister.
Auch der zweite Punkt erweiter den Blick über Nutzenerwägungen hinaus: So wie erst die Bereitschaft zum Geben zum Erfolg führt, so ist es nicht sinnvoll, seine Bemühungen auf die Akquise allein zu konzentrieren. In der Aufmerksamkeitsökonomie - Remy spricht von einer "Resonanz-Kultur" - zählen Präsenz, Sichtbarkeit und Unverwechselbarkeit, auch über den engeren geschäftlichen Rahmen hinaus.
"Die Befähigung eines jeden Selbständigen, die Welt da draußen auf sich aufmerksam zu machen", wird entscheidend für den geschäftlichen Erfolg. Hierfür bieten Internet, E-Mail und Weblogs neue Chancen: "Wir leben im Zeitalter komfortabler und wirkungsvoller Möglichkeiten für die Selbstvermarktung." Volker Remys Buch bietet viele gute Tipps, wie sich diese nutzen lassen.
Vor allem aber vermittelt es eine innere Einstellung, die Dienstleister brauchen, um Erfolg zu haben. Das Buch ist ein guter Tipp für Selbständige und alle, die es werden wollen.
Autor: Winfried Kretschmer
(ungekürzte Wiedergabe des Artikels in der SZ vom 11. / 12.08.2007)
Absolut lesenswert! September 2, 2007 6 aus 10 fanden die folgende Rezension hilfreich
Volker Remys Anglerlatein ist eines der amüsantesten und kurzweiligsten Bücher in diesem Segment. Gekonnt lotst er den interessierten Leser an vielen Stolpersteinen auf dem Wege der Geschäftsanbahnung vorbei, würzt das Ganze mit herzigen Anekdoten und spart nicht mit Tipps und Tricks, die in die Realität übertraggbar sind.
Genau dieser Teil könnte etwas umfangreicher und strukturierter daherkommen, aber, ein Anfang ist gemacht, und wir lesen sicher nicht das letzte Mal von diesem Autor...
Für Neustarter und alte Hasen gleichermaßen empfehlenswerte Lektüre. Die Hasen werden sich hier und da ertappt fühlen und den einen oder anderen Stoßseufzer kann ich Ihnen garantieren.
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